
- FCI Standard Nr. 271 c vom 24. Juni 1987 -
Gebiss:
Zähne groß und weiß. Kräftiger Kiefer, mit einem fehlerlosen, regelmäßigen und kompletten Scherengebiß; d.h. die oberen Schneidezähne greifen eng über die unteren Schneidezähne und stehen im rechten Winkel zum Kiefer. Zangengebiß wird toleriert, ist aber unerwünscht.
Allgemeine Erscheinung:
Schlanker, lebhafter Hund, länger als hoch, im Verhältnis von ungefähr 5:4, gemessen von der Spitze des Brustbeins bis zu Spitze des Gesäßknochens. Hündinnen dürfen ein wenig länger sein. Trotz kräftigem Baues soll der Hund gute Bodenfreiheit zeigen und darf nicht plump wirken. Der aufgeweckte, forschende Ausdruck ist ein kennzeichnendes Merkmal der Rasse.
Hals:
Mäßig lang, muskulös und leicht gewölbt.
Charakteristik:
Aufmerksam, vital, selbstsicher und lebhaft.
Vorderhand:
Schultern gut nach hinten abfallend. Die Beine gerade und senkrecht mit kräftigen Knochen, rundherum mit zottigem Fell bedeckt. Fesseln elastisch, aber ohne Schwäche.
Wesen:
Zuverlässiger, intelligenter Arbeitshund, ohne Anzeichen von Nervosität oder Aggressivität.
Körper:
Die Rückenlänge sollte von der Länge des Brustkorbes stammen und nicht von der Lendenpartie. Rückenlinie gerade und Rippen gut gewölbt, aber nicht tonnenförmig. Lende kräftig und der Brustkasten tief mit viel Raum für Herz und Lunge.
Kopf und Oberschädel:
Kopf in gutem Verhältnis zur Körpergröße. Oberschädel breit, flach und quadratisch. Abstand zwischen Stop und Hinterhauptbein gleich der Breite zwischen den Ohrenansätzen. Schnauze kräftig und in der Länge dem Abstand zwischen Stop und Hinterende der Schädels entsprechend. Der Gesamteindruck ist der eines Hundes mit kräftiger Schnauze und großem Schädel. Mäßiger Stop. Nasenschwamm groß und quadratisch, meistens schwarz, bei blauen und braunen Hunden aber normalerweise der Fellfarbe entsprechend. Nasenschwamm und Lefzen von kräftiger Farbe ohne Punkte oder Flecken. Die Pigmentation der Lefzen und Augenränder entspricht der des Nasenschwammes.
Hinterhand:
Gut bemuskelt mit kräftigen Unterschenkeln, gut gewinkelte Kniegelenke und tief gestellte Sprunggelenke. Der Mittelfuß steht im rechten Winkel zum Boden und befindet sich im normalen Stand gleich hinter einer senkrecht von der Spitze des Gesäßknochens abfallenden Linie.
Pfoten:
Oval geformt mit gut gepolsterten Sohlen. Zehen gewölbt und gut geschlossen, gut mit Haar bedeckt, auch zwischen den Ballen.
Augen:
Im Farbton des Felles, weit auseinander liegend und groß, sanft und liebevoll, nicht hervorstehend. Augenbrauen nach oben gewölbt und nach vorne stehend, aber nicht so lang, dass die Augen verdeckt werden.
Ohren:
Von mittlerer Größe und herabhängend. Bei Aufmerksamkeit heben sie sich im Ansatz bis zur Höhe des Schädels, aber nicht darüber hinaus und lassen so den Schädel größer (breiter) erscheinen.
Rute:
Niedrig angesetzt, ohne Knick oder Drehung und so lang, dass der letzte Schwanzwirbel mindestens bis zum Sprunggelenk reicht. Im Stand oder beim Gehen niedrig getragen und mit einem nach oben gerichteten Wirbel an der Spitze, bei höherer Geschwindigkeit auch ausgestreckt. Niemals über dem Rücken getragen. Reichlich mit Haar bedeckt.
Gang / Bewegung:
Geschmeidig, fließend und weit ausgreifend. Mit einem Minimum an An- strengung vorwärts kommend.
Haarkleid:
Doppelt mit weichem, pelzigem und dichtem Unterfell. Oberfell glatt, rau, kräftig und zottig, ohne Welligkeit und Locken, obwohl eine leichte Wellung erlaubt ist. Länge und Dichte der Haare ausreichend genug, um ein schützendes Haarkleid zu bilden und die Form des Hundes zur Geltung zu bringen, aber nicht so viel, dass die natürlichen Linien des Körpers verwischt werden. Das Fell darf in keiner Weise getrimmt werden. Nasenrücken spärlich mit Haar bedeckt, das an den Seiten etwas länger ist und gerade die Lefzen bedeckt. An den Wangen, den unteren Lefzen und hinter dem Kinn nimmt das Fell zur Brust hin an Länge zu und bildet den typischen Bart.
Farbe:
Schiefergrau, rehfarbig, schwarz, blau, alle Grautöne, braun und sandfarbig mit oder ohne weiße Abzeichen. Weiß darf nur im Vorgesicht, als Blesse auf dem Schädel, an der Schwanzspitze, an der Brust, an den Läufen und an den Vorderpfoten erscheinen. Falls es an der Halskrause vorkommt, darf der Ansatz des weißen Haares sich nicht hinter die Schulter erstrecken. Weiß soll an der Außenseite der Hinterbeine, nicht oberhalb des Sprunggelenkes vorkommen. Leichte lohfarbene Abzeichen sind erlaubt an den Augenbrauen, in den Ohren, an den Wangen, unter der Schwanzwurzel und an den Läufen an der Stelle, wo das Weiß und die Hauptfarbe aneinander stoßen.
Größe:
Ideale Schulterhöhe: Rüden 53-56 cm, Hündinnen 51-53 cm. Gesamtqualität und Proportionen sollen zwar vorrangig berücksichtigt werden, aber starke Abweichungen von der Idealgröße sind zu missbilligen.
Fehler:
Jede Abweichung von der vorliegenden Beschreibung ist als Fehler anzusehen. Ein Fehler sollte genau seinem Gewicht entsprechend bewertet werden.
Anmerkung:
Rüden sollen zwei sichtbare normale Hoden haben, die vollständig in den Hodensack gefallen sind.
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